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	<title>Ringe &#124; Gold &#124; Diamanten und andere Edelmetalle</title>
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	<description>Edelmetalle und Schmuck</description>
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		<title>Ringe</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ring ist ein Schmuckstück, aber genauso ist er das älteste bekannte Zahlungsmittel. Die ersten, geschichtlich dokumentierten Ringe waren aus Knochen, wahrscheinlich auch aus Holz und später dann aus unterschiedlichen Steinen geschnitzt, beispielsweise Bernstein oder Speckstein. Erst später wurden Ringe &#8230; <a href="http://www.themovingpoint.com/allgemein/ringe.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ring ist ein Schmuckstück, aber genauso ist er das älteste bekannte Zahlungsmittel. Die ersten, geschichtlich dokumentierten Ringe waren aus Knochen, wahrscheinlich auch aus Holz und später dann aus unterschiedlichen Steinen geschnitzt, beispielsweise Bernstein oder Speckstein. Erst später wurden Ringe aus Edelmetallen gefertigt.</p>
<p>Der Ring als Zahlungsmittel ist vermutlich älter als 20.000 Jahre und ist somit ein Zahlungsmittel, welches vor den bekannten Münzen zum Handel verwendet wurde. Die unterschiedlichen Kulturen entwickelten im Laufe der Zeit ganz eigene Bedeutungen; Wert und Relevanz eines Ringes veränderten sich im geschichtlichen Hergang. Beispielsweise sind Ringe zu Herrschaftssymbolen auserkoren worden, oftmals war der Rang eines Adligen an der Größe seines Ringes zu messen. Große und schwere Siegelringe waren Würdezeichen und Wahrzeichen der Macht. Auch wurden Ringe als Heilmittel verwendet, sie wurden mit Essenzen getränkt oder aus wertvollen Heilsteinen gefertigt. Im Gegensatz dazu ist der Giftring seit dem Altertum ein beliebtes Transportmittel für kleine Mengen hochwirksamen Giftes. Durch einen verborgenen Mechanismus konnte der Inhalt unauffällig in das Getränk oder auf die Speise des Feindes gegeben werden; manchmal wurde es allerdings auch dazu benutzt, sich selber zu töten und so aus einer ausweglosen Situation zu entkommen.<span id="more-27"></span></p>
<p>Auch werden Ringe als Zeichen einer Zugehörigkeit getragen, etwa zu einer bestimmten religiösen Gemeinschaft oder einer Handwerksgilde. Daumenringe wurden von Bogenschützen zum Schutz des Daumens getragen. In Amerika hat sich seit 1835 der Brauch der Jahrgangsringe durchgesetzt. Diese werden mittlerweile von allen Militärakademien ausgegeben und bezeugen so den erfolgreichen Abschluss, etwa eines Offizierslehrganges. Seit September 2000 wird ein solchen Jahrgangsring auch an einer deutschen Offizierschule vergeben: An der Offiziersschule des Heeres in Dresden. 2006 wurde die offizielle Trägerzahl ermittelt und belief sich auf 4656.</p>
<p>Die bekannteste Form eines Ringes ist sicherlich der Ehe- oder Trauring. Schon in der Antike trugen Römer und auch die Ägypter einen solchen Ring am Ringfinger der linken Hand zum Zeichen einer ehelichen Verbindung. Warum es ausgerechnet dieser Finger war ist in dem Glauben verankert, dass eine Ader von diesem Finger zum Herzen führt. Bei den Römern galt der Ehering als Bestätigung, dass die Mitgift übergeben wurde. In einigen östlichen Ländern ist es üblich den Ehering am Ringfinger der rechten Hand zu tragen. Der Trauring gehört etwa seit dem 13. Jahrhundert zum Ritus einer Eheschließung. Zwei ineinander verschlungene Ringe symbolisieren die Unendlichkeit der Verbindung; sie können nicht getrennt werden ohne Schaden zu erleiden.</p>
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		<title>Gold</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gold ist eines der bedeutendsten Edelmetalle zur Schmuckherstellung. Sein Preis fällt und steigt mit der Börse, wie alle Metallpreise. Es wird zwischen Gelbgold, Weißgold und Rotgold unterschieden. Da Gold alleine zu weich zur Verarbeitung ist, wird es mit anderen Metallen &#8230; <a href="http://www.themovingpoint.com/allgemein/gold.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gold ist eines der bedeutendsten Edelmetalle zur Schmuckherstellung. Sein Preis fällt und steigt mit der Börse, wie alle Metallpreise. Es wird zwischen Gelbgold, Weißgold und Rotgold unterschieden. Da Gold alleine zu weich zur Verarbeitung ist, wird es mit anderen Metallen legiert: Kupfer oder Silber.</p>
<p>Feingold wird als 999er Gold bezeichnet, durch die Legierung, die Beimischung von anderen metallen, erreicht es einen verarbeitungsfähigen Härtegrad. Bei einem Schmuckstück aus Gelbgold überwiegt der Goldanteil, bei Weißgold wird mehr Silber beigemengt und Rotgold hat einen entsprechen hohen Kupferanteil.<span id="more-22"></span> Werden Schmuckstücke in der Scheideanstalt eingeschmolzen, dann werden in einem aufwendigen Verfahren die einzelnen Metalle getrennt: sie werden geschieden. Reines Gold verfärbt sich auch nach vielen Jahren nicht, es ist säure- und sauerstoffbeständig. Es kann bis zur einer hauchdünnen Folie von 1/12.000 mm Dicke ausgewalzt werden, in dieser Art kann aus einem Gramm Feingold eine Folie von 8 m² hergestellt werden. Schon in der Antike war diese Form der Goldbearbeitung bekannt, Schmuckstücke aus dieser Zeit haben die Jahre völlig unbeschadet überstanden.</p>
<p>Je nach Anteil der Fremdmetalle wird von 333er Gold, 585er Gold oder 750er Gold gesprochen. Die Ziffer gibt jeweils den Goldanteil in 1000 Gramm an, der Rest ist Fremdlegierung aus Silber oder Kupfer. Aus Gold wurden und werden auch Münzen und Barren gefertigt, diese können als Zahlungsmittel benutzt oder als Wertanlage eingelagert werden. Historisch gesehen sind die Länder soviel wert wie ihre Goldreserven, diese Währungsdeckung wurde nach den zweiten Weltkrieg aufgehoben und auch nicht wieder eingeführt. Der Goldkurs der Börse ist aber nach wie vor ein wichtiger Indikator in Krisen- oder Inflationszeiten.</p>
<p>Nach wie vor wird Gold gefördert, die weltweit größte und ergiebigste Lagerstätte liegt in Südafrika. Das Goldfeld von Witwatersrand fördert das Edelmetall aus 4.000 Metern Tiefe und hat bis heute etwa 80% ihres Schatzes freigegeben: über 40.000 Tonnen. Gold kommt in zahlreichen Lagerstätten vor, so dass ein Abbau meist auch zur Gewinnung anderer Metalle führt, etwa Arsen oder Silber. Als bedeutendste deutsche Lagerstätte gilt Rammelsberg im harz, dort werden Erze mit einem Goldgehalt von 1 g/t gefördert. Gold kann auch im Meer gefunden werden, hier ist es meistens mit Blei, Kupfer oder Zink verbunden. Auch in den meisten Flüssen kann Gold gefunden werden, allerdings ist die Menge sehr gering und es ist in Form sehr dünner Blättchen an unterschiedlichen Gesteinen angelagert.</p>
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		<title>Diamanten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Diamant ist das widerstandsfähigste Material der Erde; er wird mit dem Härtegrad 10 bezeichnet. Er ist ebenfalls ein Mineral mit der höchsten Wärmeleitfähigkeit aller bekannten Stoffe. Ein reiner Diamant ist farblos, unterschiedliche Farbeffekte kommen durch Verunreinigungen zustande. Das Gewicht &#8230; <a href="http://www.themovingpoint.com/allgemein/diamanten.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Diamant ist das widerstandsfähigste Material der Erde; er wird mit dem Härtegrad 10 bezeichnet. Er ist ebenfalls ein Mineral mit der höchsten Wärmeleitfähigkeit aller bekannten Stoffe. Ein reiner Diamant ist farblos, unterschiedliche Farbeffekte kommen durch Verunreinigungen zustande. Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat gemessen: Ein Karat ist 0,2 Gramm.</p>
<p>Die Gewinnung der Diamanten wird meist im Tagebau, bei tieferen Minen auch im Untertagebau betrieben. Dabei wird das umgebende Gestein zermahlen, die Diamanten bleiben unversehrt. <span id="more-20"></span>Auch kommen Diamanten im Meeresboden vor, der ertragsreichste Meeresabbau wird vor der Südwestküste Namibias betrieben. Dort werden spezielle Schiffe eingesetzt um die Edelsteine aus den Schwemmböden zu waschen. Die Naturdiamanten werden derzeit in einer Menge von etwa 20 Tonnen jährlich gefördert; der industrielle Bedarf liegt aber weit höher. Deshalb werden etwa 80% der Industriediamanten künstlich, also synthetisch, hergestellt.</p>
<p>Durch seine große Härte kann ein Diamant nur mit einem Diamanten geschliffen werden. Hierbei hat der Diamantstaub immer eine größere Härte als der ganze Stein. Dies kommt von den verschiedenen Kristallrichtungen, die stets eine unterschiedliche Härte aufweisen. Bei Diamantstaub agieren stets die härtesten Kristalle mit dem zu bearbeitenden Stein und können ihn so formen. Der Wert eines solchen Edelsteins kann beträchtlich steigen, wenn er richtig geschliffen ist und eine optimale Facettierung aufweisen kann. Ein Diamantschleifer muss vor dem ersten Schliff stets erkennen, in welcher Richtung die Kristalle laufen und die Facetten am besten anzubringen sind. Dies erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und Können. Diamanten sind zwar sehr hart, aber dennoch löslich in entsprechenden Metallschmelzen mit Kohlenstoff auflösenden Metallen. Der Name des Steins kommt aus der spätlateinischen Sprache und bedeutet: Unbezwingbar.</p>
<p>Am gewinnträchtigsten sind die Edelsteine in der Schmuckherstellung. Eine weitere, wirtschaftliche Bedeutung haben sie aber als Bohr- oder Schneidwerkzeuge von hoher Präzision, wie etwa dem Hochgeschwindigkeitsschneiden und -fräsen. Auch sind diamantbesetzte Skalpelle für die hohe Schneidgenauigkeit bekannt. Höhere Schaltgeschwindigkeiten können durch den Einsatz von diamantbesetzten Supraleitern erreicht werden, denn die Diamanten erhitzen sich nicht und sind deswegen extrem formstabil. Elektroden mit Diamantbeschichtung können in sehr aggressiven Umfeldern eingesetzt werden, beispielsweise in Abwässern oder in Prozesswässern. Der Einsatz von diamantbesetzten Silizium-Wafern in der Halbleiterindustrie führt zu einer optimalen Kühlung bei hochwertigen, elektronischen Schaltungen.</p>
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		<title>Silber</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 23:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Gold ist Silber eines der ältesten, von Menschenhand verarbeiteten Edelmetalle. Es wurde schon im 5. Jahrhundert v.Chr. Von den Griechen und den Römern abgebaut und benutzt. Im Mittelalter kam das meiste Silber aus Österreich, später wurde es aus &#8230; <a href="http://www.themovingpoint.com/allgemein/silber.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Gold ist Silber eines der ältesten, von Menschenhand verarbeiteten Edelmetalle. Es wurde schon im 5. Jahrhundert v.Chr. Von den Griechen und den Römern abgebaut und benutzt. Im Mittelalter kam das meiste Silber aus Österreich, später wurde es aus den USA und Japan importiert.</p>
<p>Silber ist ein recht wertvolles Material, es kommt etwa 20-mal häufiger als Gold vor. Weltweit gibt es etwa 4.300 Lagerstätten von gediegenem Silber. Sehr viel häufiger findet man es in Verbindung mit sulfidischen Mineralen, etwa Akanthit oder Stromeyerit. Hier liegt der Silberanteil bei 50-75%, es gibt aber auch Silbererze, bei denen der Silbergehalt weit unter 10% liegt, beim Abbau dieser Minerale ist Silber nur ein Nebenprodukt. Der heutzutage größte Silberlieferant ist Peru mit einem Marktanteil von über 30%; dort werden jährlich fast 3.500 Tonnen Silbererze gefördert.<span id="more-13"></span></p>
<p>Der Silberpreis steigt und fällt, wie alle Edelmetalle, mit der Börse. Gehandelt wird dort mit der Gewichtseinheit der Feinunze, dies sind 31,1 Gramm. Im Sommer 2011 erreichte der Silberpreis ein Rekordhoch, als die Feinunze mit fast 50 Dollar gehandelt wurde. Silber wird zur Herstellung von Münzen und Schmuck verwendet, auch Tafelbesteck und sakrale Geräte werden aus Silber hergestellt. Auch Musikinstrumente werden aus Silber hergestellt, da das material eine hohe Dichte besitzt und leicht zu verarbeiten ist. Sehr begehrt ist das Edelmetall für zahlreiche Anwendungen in der Elektronik und Optik; durch seine extrem hohe elektrische Leitfähigkeit und beträchtliche visuelle Reflexionsfähigkeit. Außerdem hat Silber eine äußerst hohe Wärmeleitfähigkeit. Diese und andere Eigenschaften waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Fotografie, ab etwa 1850, einen solchen Erfolgsweg beschreiten konnte.</p>
<p>Silber ist auch extrem antibakteriell und findet damit eine begehrte Verwendung in der Medizin. Es ist enthalten in Cremes gegen Neurodermitis oder Hautpilz, Wundauflagen werden damit hergestellt und endoskopische Tuben werden mit Silber beschichtet. Mit Silber beschichtete Oberflächen sind antibakteriell und pilzhemmend, diese Beschichtungen werden verwendet in Wasserkartuschen, auf Kondensatoren und im Inneren von Kühlschränken. Als E 174 ist Silber ein Lebensmittelfarbstoff; ebenso wird es als Legierungsmetall zusammen mit Gold, Palladium oder Kupfer benutzt. Die wichtigste und am weitesten verbreitete Silberlegierung ist das 925er Silber, es wird für die meisten Schmuckstücke verwendet, aber auch für Bestecke und Münzen. Durch den Kupferanteil liefen Schmuckstücke, auch wenn sie nicht getragen wurden, dunkel an. In der modernen Silberverarbeitung wird die Oberfläche mit Feinsilber hauchdünn überzogen, die Bezeichnung ist Argentium oder man sagt, das Silber ist rhodiniert, und so wird ein Anlaufen verhindert: Das Silber behält seine strahlende Farbe.</p>
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		<title>Platin</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 23:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Platin ist ein silbrig-weißes Metall, welches sich nicht schmelzen lässt, aber gut verschweißt werden kann. Es wird heutzutage vorwiegend in Südafrika, Russland und Kanada gefördert; das Metall ist sehr schwer und korrosionsbeständig. Zu Pulver zermahlenes Platin gehört einer Gefahrenklasse an, &#8230; <a href="http://www.themovingpoint.com/allgemein/platin.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Platin ist ein silbrig-weißes Metall, welches sich nicht schmelzen lässt, aber gut verschweißt werden kann. Es wird heutzutage vorwiegend in Südafrika, Russland und Kanada gefördert; das Metall ist sehr schwer und korrosionsbeständig. Zu Pulver zermahlenes Platin gehört einer Gefahrenklasse an, denn es ist leicht entzündlich.<span id="more-11"></span></p>
<p>Die ersten Schmuckstücke mit Platinverzierungen stammen aus dem Alten Ägypten und zwar dem Jahr 3.000 v. Chr. Reines Platin wird aber erst seit etwa 400 Jahren verwendet. Vor diesem Zeitpunkt war es nicht möglich, das Metall von den umgebenden Metallen zu trennen; es kommt in der Natur häufig zusammen mit Gold vor und haftet diesem an. Aber auch Eisen, Wolfram, Kupfer oder Schwefel bilden mit Platin natürliche Legierungen. Platin wird häufig für hochwertige Schmuckstücke verwendet, denn seine Anlaufbeständigkeit und nicht zuletzt die relative Seltenheit des Metalls fordern ihren Preis. Es kann beispielsweise in Salzsäure nicht angelöst werden, auch gegen Salpetersäure ist Platin immun. Werden diese beiden Säuren jedoch vermischt, es entsteht dann das sogenannte Königswasser, dann wird Platin angegriffen.</p>
<p>Dank seiner vielen hervorragenden Eigenschaften wird das Metall, rein oder in Legierungen, für zahllose andere Einsätze verwendet. Beispielsweise für Heizwiderstände, Katalysatoren, Zündkerzen, Herzschrittmacher, Raketenverkleidungen, Laserdrucker oder zum Beschichten von Turbinenschaufeln in Triebwerken. Auch werden zahlreiche Zahnimplantate aus Platin oder Platinverbindungen gefertigt. Es ist im weltweiten Vorkommen seltener als Gold; allein Rhodium ist als Edelmetall noch wertvoller und seltener als Platin. In Russland beispielsweise wurden im frühen 18. Jahrhundert Münzen aus Platin geprägt, in den USA werden seit 1979 einige Anlagemünzen aus Platin ausgegeben. Eine weitere, interessante Verwendungsmöglichkeit von Platin sind medizinische Präparate gegen Krebs. Dort werden Platinverbindungen verwendet, die den Zellstoffwechsel hemmen und so die Struktur der Krebszelle in ein sogenanntes Selbstmordprogramm treiben.</p>
<p>Auch der Internationale Kilogrammprototyp und bis 1960 der Internationale Meterprototyp sind aus hochwertigen Platinlegierungen gefertigt. Es wurde sich auf diese Metallverbindung geeinigt, da Platin weder einem natürlichen Schwund unterliegt, sich nicht verformt und durch keine, in der Natur vorkommende, Säure beschädigt werden kann. Wie alle Edelmetalle unterliegt der Platinpreis den Schwankungen der Börse. Das Metall kann in Barrenform erworben werden, im März 2008 wurde die Feinunze Platin, dies sind 31,1 Gramm, für 2.276 Dollar gehandelt. Der durchschnittliche Platinpreis bewegt sich derzeit zwischen 1.300 &#8211; 1.900 Dollar.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rubine</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 23:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rubine sind dunkelrote bis blassrosa Edelsteine aus der Familie der Korunde. Sind dieselben Edelsteine blau, grün oder gar andersfarbig, dann sind es Saphire. Der Farbton kommt von Verunreinigungen mit Chrom; außer in der Antarktis können Rubine überall vorkommen. Die wertvollsten &#8230; <a href="http://www.themovingpoint.com/allgemein/rubine.htm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rubine sind dunkelrote bis blassrosa Edelsteine aus der Familie der Korunde. Sind dieselben Edelsteine blau, grün oder gar andersfarbig, dann sind es Saphire. Der Farbton kommt von Verunreinigungen mit Chrom; außer in der Antarktis können Rubine überall vorkommen. Die wertvollsten Rubine kommen allerdings aus Fernost, aus Thailand, Indien oder Sri Lanka.<span id="more-8"></span></p>
<p>Der rote Edelstein ist schon seit mehreren tausend Jahren bekannt und wird zur Schmuckherstellung verwendet. In Indien wurden Rubine als Talismane benutzt, aber auch die Griechen, Römer und Ägypter kannten den Stein. Heutzutage werden Rubine mit einem Facetten oder Cabochon Schliff versehen. Dabei sind die Erfahrung und das Können des Edelsteinschleifers gefragt; er muss vor dem Schliff erkennen, welche Struktur sich in dem rohen Stein verbirgt. Die begehrtesten Steine haben eine tiefrote Färbung, sind sie von einem eher schwachen Rotton geprägt, dann werden sie zu den weniger wertvollen Steinen gezählt. Allerdings kann ein solcher Stein durch Erhitzen auf mehrere Hundert Grad Celsius zu einem kräftigeren Farbton angeregt werden. Die färbenden Einschlüsse oxidieren dadurch und je nach Dauer und Grad kann die Farbe wesentlich verändert werden. Das Brennen von Edelsteinen ist eine legale Form der Farb- und Wertsteigerung, kann nicht nachgewiesen werden und muss auch nicht explizit angegeben werden. Der größte bisher gefundene Rubin wiegt ganze 1734 Karat, das sind 346, 80 Gramm. Er wurde 1993 in Myanmar gefunden und bis heute ist er ungeschliffen geblieben.</p>
<p>Künstliche Rubine werden seit 1835 hergestellt und überwiegend in Rubinlasern eingesetzt. Auch benutzen hochwertige Uhrwerke oftmals einen synthetischen Rubin als Lagerstein, die Spitzen von Koordinationsmessgeräten haben einen Rubinkopf und auch Nadelträger bei ausnehmend hochwertigen Tonabnehmern bestehen aus Rubinen. Durch die schöne, geheimnisvolle Rotfärbung hielten Rubine auch Einzug in die Esoterik, sie galten im Mittelalter als Liebesstein oder auch Lebensstein. Wer einen dunkelroten Rubin besaß, dem verlieh der Stein Macht und Einfluss. Sie waren zu Pestzeiten als Schutzstein gegen die Krankheit sehr begehrt, natürlich konnten sich nur reiche Adlige und Würdenträger einen solchen “Schutz” leisten, der Handwerker aus dem Volk war kaum in der Lage, sich auf rechtliche Weise einen solchen Stein zu beschaffen.</p>
<p>Rubine sind als Schmuckstein schon seit mehreren tausend Jahren bekannt. In der Neuzeit finden künstliche Steine auch in der Industrie Verwendung, Rubine sind recht hart und widerstandsfähig.</p>
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